"Nach einem Unfall beträgt die Erfolgsquote bei einem Notfalleinsatz innerhalb zwei Minuten 92 %. Bereits vier Minuten später sinkt die Quote auf 11 %. Diese erschreckende Tatsache erklärt sich dadurch, dass oftmals nicht die eigentliche Unfallverletzung den fatalen Ausgang herbeiführt, sondern die Beeinträchtigung oder das Ausfallen von "vitalen Funktionen", wie Atmung und Kreislauf. Der Tod tritt oft nur deshalb ein, weil das Opfer ohne sofortige Hilfe keine Überlebenschance hat."

Bayern ist nicht nur ein beliebtes Reiseziel, sondern während der Urlaubszeit vor allem auch ein Durchreiseland für Reisende in Richtung Süden. Von Jahr zu Jahr steigt das Verkehrsaufkommen während der Hauptreisezeit auf Bayerns Straßen. Eine Häufung von Verkehrsunfällen mit Verletzten, aber auch von lebensbedrohlich erkrankten Reisenden, ist konsequenterweise die Folge. Bereits in den siebziger Jahren wurde auf folgende Erkenntnisse einer Studie mit der Einführung von "Mobilen Wachen für Notfallhilfe und Betreuung an den Bundesautobahnen" reagiert. Diese wurden später durch die BRK Motorradstreife ersetzt.

Die Motorradstreife im Kreisverband Ansbach hat sich seit ihrer Einführung im Jahr 1987 als eine zeit- und verkehrsgerechte Einrichtung während der Hauptreisezeit in hervorragender Art und Weise bewährt. Sie ist von Juni bis September an den Wochenenden auf den Bundesautobahnen A 7 (Würzburg – Ulm, zwischen den Anschlussstellen Gollhofen und Dinkelsbühl) und A 6 (Nürnberg – Heilbronn, zwischen den Anschlussstellen Schnelldorf und Schwabach) sowie den an den Autobahnen angrenzenden Gebieten unterwegs.

Die Motorradstreife zur Verkürzung der Eingriffszeiten bei Unfällen und akuten Notfällen

In den meisten Fällen kann die Motorradstreife aufgrund ihrer Exposition zur Autobahn und der Wendigkeit sowie Schnelligkeit des Motorrades gegenüber anderen Rettungsmitteln gerade in Stausituationen die Hilfsfrist wesentlich verkürzen und somit eine schnelle und fachgerechte Erstversorgung von Verletzten und Erkrankten ermöglichen. Wie bereits oben erwähnt, ist gerade die fachgerechte Hilfe in den ersten Minuten nach einem Unfall oder Notfall für den Patienten entscheidend.

In über 70 % aller Fälle erreicht die Motorradstreife den Unfall- oder Notfallort vor den Fahrzeugen des Rettungsdienstes.

Die Motorradstreife als Fahrende Notrufsäule

Als Unfallmelder, Kundschafter, Verstärkung und Ansprechpartner an der Unfallstelle ist die Motorradstreife ein wichtiges Instrument der Rettungsleitstelle Ansbach.

Auch Sie können ein Mitglied der BRK Motorradstreife sein!

Die Bedingungen für die Mitgliedschaft in der BRK Motorradstreife sind:

  • Mindestalter von 25 Jahren
  • Mindestausbildung eines Rettungssanitäters mit mehrjähriger Erfahrung im Rettungsdienst
  • Erfahrung auf großen Motorrädern, wie z.B. unserer BMW 1200 RT Behördenausführung
  • Verpflichtung von mindestens 3 Jahren regelmäßigen Dienstes bei der Motorradstreife.

 

Wenn Sie diese Voraussetzungen besitzen und Interesse an der Motorradstreife haben, dann schreiben Sie doch einfach eine Bewerbung an Motorradstreife@brkfeuchtwangen.de

Sie können aber auch ohne diese Voraussetzungen helfen, die Einsatzzeit für Rettung, Feuerwehr und Polizei zu verkürzen und somit gemeinsam Leben zu retten:

Kontakt:

BRK Bereitschaft

Feuchtwangen

 

Walkmühlweg 9

91555 Feuchtwangen

 

Tel: (09852) 2313

Fax: (09852) 61 69 719

eMail: info@brkfeuchtwangen.de

 

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